Die Tricks der Einbrecher

Leider kann man das Verhalten eines Einbrechers nicht pauschalisieren. Jeder Einbrecher handelt anders. Es gibt Einbrecher, die sind klug, es gibt Einbrecher, die sind weniger klug. Einige Einbrecher sind bedacht, wenig Spuren zu erzeugen, leise zu sein und so zu handeln, dass der Einbruch eventuell sogar unbemerkt bleibt. Andere wollen einfach nur schnell zum Ziel kommen. Dies erreichen sie häufig nur mit brachialer Gewalt. Einige Einbrecher suchen sich die Stille Ecke der Kellereingangstür, dreistere Einbrecher stellen sich auch tagsüber an die Hauseingangstür und brechen hier ein. Doch einige Sachen machen alle Einbrecher gleich.

Das Werkzeug des Einbrechers

Kein Einbrecher hat einen großen Werkzeugkoffer mit Spezialwerkzeug. Sollte einmal Verdacht geschöpft werden, ist es ungünstig, wenn man einen prall gefüllten Werkzeugkoffer mit Spezialwerkzeug dabei hat. Weniger ist also mehr. Ein größerer Schraubendreher verschwindet wunderbar im Ärmel der Jacke. Mit diesem Schraubendreher können alte Fenster und Türen aufgehellt werden.

Einbrechen ohne Werkzeug

Für den Einbrecher ist es immer sehr gefährlich, Werkzeug mit sich zu führen. Daher sind viele Einbrecher komplett ohne Werkzeug unterwegs. Sollten diese so kontrolliert werden, kann kein Verdacht aufgrund des Werkzeuges geschöpft werden. Doch welches Werkzeug nutzt der Einbrecher dann? Das Werkzeug, was in jedem Garten liegt. In beinahe jedem Garten gibt es größere Steine, Stangen oder einen Spaten. Mit einem Stein kann die Scheibe eingeworfen werden, mit einem Spaten kann versucht werden, das Fenster aufzuheben. Selbst eine Leiter kann sich aus einem Gartentisch und einem Gartenstuhl gebaut werden, um auch in höheren Stockwerken einzubrechen. Es lohnt sich also, größere Steine und das Gartenwerkzeug fern von der Haustür fernzuhalten und diese gut im Gartenschuppen einzuschließen.